Friedrich-Ebert-Stiftung
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Arbeitspapiere

Die Publikationen "Strengthening Social Democracy in the Visegrád Countries"
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Thema: "Annual Review of Labour Relations and Social Dialogue. Hungary" von László Neumann
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Thema: "Demokratie als Enttäuschung" von András Bíró-Nagy
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Thema: "Hungarian Politics in 2016" von Gábor Gyõri, András Bíró-Nagy, und Zoltán Pogátsa
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Thema: "Security Policy and Migration" von Attila Juhász und Fatlum Gashi
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Thema: "The sources of political information in Hungary"
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Thema: "Unzufriedene Wähler_innen in Ungarn" von András Bíró-Nagy, Tibor Kadlót, Tibor Závecz
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Thema: "Gleichstellungspolitische Forderungen von Gewerkschaftsfrauen in Ungarn" von Judith Langowski, M.A.
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Herzlich Willkommen,
im Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Sie ist den Grundwerten der sozialen Demokratie verpflichtet und engagiert sich weltweit zugunsten einer Politik der Freiheit, der Solidarität und der sozialen Gerechtigkeit.

In Budapest ist die Friedrich-Ebert-Stiftung seit 1990 vertreten. Ziel unserer Arbeit in Ungarn ist es, Demokratie, Rechtstaatlichkeit und die Entwicklung einer aktiven Zivilgesellschaft zu fördern und zu einer sozial gerechten Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels beizutragen. Wir setzen uns für die europäische Idee ein und unterstützen die regionale und globale Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.

Aktuelles 2017

Eurobetriebsräteclub

Das Budapester Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Beratungsdienst für Interessenschutz ÉTOSZ luden am 21. März 2017 zum Eurobetriebsräteklub multinationaler Unternehmen ein. Zu dem Thema "Erfahrungen aus den Verhandlungen für eine Eurobetriebsratsvereinbarung in den letzten Jahren" referierte der deutsche Experte Reinhard Reibsch. Er zeigte dabei die Folgen der überarbeiteten Richtlinie für die Europäischen Betriebsräte seit deren Verabschiedung im Jahr 2009 auf und präsentierte - teils persönliche - Erfahrungen aus den Verhandlungen für eine allgemeingültige Eurobetriebsratsvereinbarung. Reibsch betonte dabei vor allem die Schwierigkeiten der Gewerkschaften, eigene Interessen zu vertreten. Außerdem machte er sichtbar, dass die Umsetzung verschiedener Richtlinien und Gesetzesentwürfe in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich sei und dies eine Schwäche für den europäischen Einigungsprozess bedeutet. Eine harmonisierte Wirtschaftspolitik auf gesamteuropäischer Ebene würde den Einfluss und die Funktionsfähigkeit der Eurobetriebsräte stärken sowie Gewerkschaften und ArbeitnehmerInnen eine bessere Position zusprechen.


Beschäftigung und Lohnentwicklung im staatlichen Sektor

Die Konferenz "Beschäftigung und Gehaltserhöhungen im staatlichen Sektor" bot einen umfassenden und informativen Einblick in die Entwicklungen auf dem ungarischen Arbeitsmarkt im öffentlichen Sektor und in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Vertreter_innen aus Gewerkschaften, Verbänden und Politik, wie der parlamentarische Staatssekretär Dr. János Fónagy, der stv. Staatsekretär des Wirtschaftsministeriums Dr. Attila Simon, referierten am 9. März 2017 auf der gemeinsamen Veranstaltung der LIGA Gewerkschaften und der Friedrich-Ebert-Stiftung Budapest. Dabei wurde über die Arbeitsverhältnisse im öffentlichen Sektor und in staatlichen Unternehmen sowie Auswirkungen der Lohnentwicklung diskutiert.

In einer anschließenden Paneldiskussion konnten Strategien der aktuellen Lohnpolitik der ungarischen Regierung aus der Praxis beleuchtet werden. Vertreter_innen verschiedener Branchengewerkschaften sowie Arbeitgeber von staatlichen Unternehmen, wie der Wasserversorgung, der Polizei, der Pädagogen oder der ungarischen Eisenbahn, führten einen sozialen Dialog unter aktivem Einbezug der Teilnehmer_innen über die Arbeitsverhältnisse und Lohnsituation der einzelnen Sektoren und tauschten ihre Vorschläge über mögliche Veränderungen aus.


Frauentag unter dem Motto "Frauenarmut in der Arbeitswelt"

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2017 veranstalteten die Friedrich-Ebert-Stiftung Budapest in Zusammenarbeit mit dem Ungarischen Gewerkschaftsverbund MASZSZ am Vortag eine Konferenz zum Thema "Frauenarmut in der Arbeitswelt". Die Leiterin der Frauensektion des MASZSZ, Mária Hercegh, betonte in ihrem Vortrag die bestehenden Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in der ungarischen Wirtschaft und der Arbeitswelt. Im Anschluss gab die ehemalige Ministerin für Chancengleichheit, Katalin Lévai, einen Einblick in die Verhältnisse der Politik und Verteilung von Frauen und Männern in Ministerien und Karrierelaufbahnen. Judith Langowski, freie Journalistin aus Berlin, präsentierte die Ergebnisse ihrer Studie "Gleichstellungspolitische Forderungen von Gewerkschaftsfrauen in Ungarn". In der anschließenden Paneldiskussion stellten sich die Referentinnen den Fragen des Publikums sowie kritischen Anmerkungen von Mária Hercegh. Außerdem wurde über die Bedeutung, Auswirkungen und Zukunft, vor allem hinsichtlich der bevorstehen Parlamentswahlen 2018, des Frauentages diskutiert.


Faire Mobilität ungarischer Arbeitnehmer_innen in Deutschland Präsentation der Broschüre: "Wissen ist Schutz"

Am 7. Februar 2017 präsentierten Vertreter_innen des Projektes "Faire Mobilität" des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Szabolcs Sepsi und Bernadett Petõ in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Budapest die Broschüre "Wissen ist Schutz". In ungarischer Sprache informiert die Broschüre über Themen wie Sozial- und Arbeitsrecht in Deutschland und stellt so einen Beitrag zu fairer Mobilität für Arbeitnehmer_innen in Europa dar. Die Referent_innen präsentierten vielseitige Beratungsangebote zu arbeitsrechtlichen Vorgaben, Gesundheitsversicherung im Ausland sowie zu Kündigungsrecht und Arbeitsbedingungen. Anschließende Fragen des Publikums drehten sich vor allem um die Erreichbarkeit sowie die Nachhaltigkeit der Beratungsstelle. Der Vorsitzende des Ungarischen Gewerkschaftsbundes (MaSzSz) László Kordás appellierte vor allem an den Ausbau von grenzüberschreitenden Netzwerken in der gesamten EU. Zum Download der Broschüre geht es hier.


Wir suchen Verstärkung: Mitarbeiter/in für Sekretariats- und Veranstaltungsmanagement in Vollzeit oder Teilzeit (30 Wochenstunden)

Die Friedrich-Ebert-Stiftung startet Anfang 2017 ein neues, europaweites Projekt "Flucht, Migration und Integration in Europa" mit Sitz in Budapest, Ungarn. Zur Unterstützung des Projektes suchen wir eine_n Mitarbeiter_in für Sekretariats- und Veranstaltungsmanagement in Vollzeit oder Teilzeit. Bewerbungsfrist ist der 13. Januar 2017. Mehr Information in der Stellenausschreibung.

Weitere Informationen:
Profession.hu


Hungarian politics in 2016

Die erste Veranstaltung der FES-Budapest fand am 20. Januar in Kooperation mit Policy Solutions. Bereits zum dritten Mal wurde ein politischer Jahresrück- und Ausblick "Hungarian politics in 2016" vorgestellt. András Bíró-Nagy, Forschungsdirektor von Policy Solutions, stellte die Hauptaussagen vor. Danach fand eine Paneldiskussion über die politischen Trends des Jahres 2017 mit Mária Sándor, Gründerin der Bewegung der schwarzen Krankenschwestern, András Bozóki, Professor für Politikwissenschaften an der CEU und Péter Petõ, ehemaliger Journalist der eingestellten Tageszeitung Népszabadság, statt. Ist der FIDESZ jetzt in einer besseren Startposition für einen Wahlsieg im Jahre 2018 als er vor den letzten fulminanten Wahlsiegen war?n Gelingt es der demokratischen Opposition aus der katastrophalen Situation im Gesundheitswesen ein Wahlkampfthema zu machen? Ist schon die Diskussion über eine mögliche Zusammenarbeit mit Jobbik für die demokratische Opposition schädlich? Über diese und ähnliche Fragen diskutierten die Panelisten und ein interessiertes Publikum moderiert von der Journalistin Krisztina Bombera.


Wir such Verstärkung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Vollzeit

Die Friedrich-Ebert-Stiftung startet Anfang 2017 ein neues, europaweites Projekt "Flucht, Migration und Integration in Europa" mit Sitz in Budapest, Ungarn. Zur Durchführung des Projektes suchen wir eine_n wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in, der/die eigenverantwortlich europaweite Studien zum Thema in Auftrag gibt und betreut sowie Veranstaltungen konzipiert, durchführt und nachbereitet. Bewerbungsfrist ist der 12. Januar 2017. Mehr Information in der Stellenausschreibung.

Weitere Informationen:
Download Stellenausschreibung