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GenderEquality

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Thema: "Hungarian Politics 2015" von András Bíró-Nagy und Tamás Boros
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Thema: "Hungarian Land as political instrument" von Tamás Boros
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Thema: "Love and Politics"
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Thema: "Flucht, Schlepperei und Fluchthilfe entlang der West-Balkan Route: Lösungen finden statt Festungen bauen" von Prof. Andreas Schloenhardt
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Thema: "Zuwanderer unerwünscht: die Flüchtlingsfrage spaltet die polnische Gesellschaft" von Justyna S. Frelak
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Thema: "Eine Quote für die Aufnahme von Flüchtlingen? : Hintergründe zur ablehnenden Haltung Tschechiens" von Leonie Liemich, Thomas Öllermann und Anne Seyfferth
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Thema: "Populistisch oder weitsichtig? : die Haltung Ungarns in der europäischen Flüchtlingsfrage" von Jan Niklas Engels
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Thema: Reiner Hoffman, President of the German Trade Union Confederation (DGB), recently released his book "Arbeit der Zukunft: Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen", published by Campus.
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Herzlich Willkommen,
im Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Sie ist den Grundwerten der sozialen Demokratie verpflichtet und engagiert sich weltweit zugunsten einer Politik der Freiheit, der Solidarität und der sozialen Gerechtigkeit.

In Budapest ist die Friedrich-Ebert-Stiftung seit 1990 vertreten. Ziel unserer Arbeit in Ungarn ist es, Demokratie, Rechtstaatlichkeit und die Entwicklung einer aktiven Zivilgesellschaft zu fördern und zu einer sozial gerechten Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels beizutragen. Wir setzen uns für die europäische Idee ein und unterstützen die regionale und globale Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.

Aktuelles 2016

Ein gemeinsames europäisches Haus?

Bild der VeranstaltungDer Konflikt in der und um die Ukraine hat die bisherigen Prämissen der Europäischen Ostpolitik in Frage gestellt. In der neuen FES-Perspektive "A Shared European Home. The European Union, Russia and the Eastern Partnership" (Link) plädieren die insgesamt elf Autor_innen aus der EU, Georgien, Russland und der Ukraine für eine pragmatische Politik der EU gegenüber ihren östlichen Nachbarn: Das tiefe Zerwürfnis zwischen der EU und Russland sollte nicht Kooperation in Bereichen verhindern, in denen dies von wechselseitigem Interesse ist. Chancen hierzu sehen die Autor_innen insbesondere in der technischen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit, im zivilgesellschaftlichen Austausch und auf dem Feld der internationalen Politik. Kooperation ist demnach Grundvoraussetzung für die Rückgewinnung von Vertrauen in den Beziehungen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu: Die wechselseitige Abhängigkeit zwischen der EU und Russland konnte den Konflikt zwar nicht verhindern, trug aber zu dessen Einhegung bei. Ökonomische Interdependenz sollte daher bewahrt und nach Möglichkeit ausgebaut werden.


#EuropeCalling

Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Flüchtlingskrise: Sie wirken wie Zentrifugalkräfte, die Europa politisch polarisieren und auseinandertreiben. Das Vertrauen in die Europäische Union, gemeinsame Lösungen für solch zentrale Herausforderungen zu finden, hat schwer gelitten.

Umso wichtiger ist es, zu fragen: Was hält Europa zusammen? Und welche progressive Europapolitik kann dem Pessimismus und den berechtigten Sorgen eine positive und zukunftsfähige Alternative entgegensetzen?

Europe calling (#ec16fes) entwickelt Ideen für ein soziales, gerechtes und freies Europa. Werden Sie Teil davon!Link


Hassrede im Internetzeitalter

Bild der VeranstaltungÖffentliche Diffamierungen sind kein neues Phänomen, jedoch war es wohl noch nie so einfach wie heute, im Zeitalter des Internets, Personen verbal anzugreifen. Die Anonymität der sozialen Medien begünstigt das Verbreiten von Hasstiraden und Hetzparolen. Auch in den ostmitteleuropäischen Ländern ist ein Trend zur vermehrten "Hassrede" zu beobachten - Hauptzielgruppen sind dabei meist ohnehin schon diskriminierte Minderheiten, wie die Roma oder die ungarische Minderheit in der Slowakei und in Rumänien. Um die Mechanismen und Wurzeln dieser öffentlichen Diffamierungen zu ergründen, veranstalte das Center for European Neighbourhood Studies (CENS) der Central European University (CEU) in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Budapest am 19. Mai 2016 eine Tagung mit dem Titel "The Damages of 'Hate Speech' and Tools for Improved Responses". Expert_innen aus den Visegrad- Staaten, Rumänien und Bulgarien boten dabei in drei Panels einen umfassenden Einblick zum Thema und versuchten zusammen mit dem Publikum, mögliche Lösungsstrategien zu erarbeiten.


25 Jahr Visegrad Kooperation

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Anlässlich des 25 jährigen Bestehen der Visegrad Gruppe veranstalte das Center for Neighborhood Studies der CEU zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Budapest die Konferenz "Visegrad at 25: The future of the Central European regional cooperation".

In drei Panels evaluierten Expert_innen aus den Visegrad Staaten die bisherige Kooperation und diskutierten über die zukünftigen Prioritäten der Partnerschaft. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen hierbei die Position der Visegrad Gruppe innerhalb der EU sowie die unterschiedlichen Auffassungen über die zukünftige Zusammenarbeit.

Wie sieht die Realität der Gruppe aus? Was für ein Interessen- und Wertefundament hat die Gruppe, oder sollte sie haben? Welche Rolle spielt die Positionierung der Visegrad-Staaten in der Flüchtlingsfrage? Unterstützt die EU diese Zusammenarbeit, oder hat die EU auch Gegeninteressen? Diese und ähnliche Fragen wurden in einer lebhaften Diskussion diskutiert. Mit Teilnehmenden aus allen Visegrad Ländern bot die Veranstaltung zudem die Chance zu einem einmaligen Austausch auf internationaler Ebene.


Zukunft der Arbeit

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Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) kündigte letztes Jahr die Initiative zur "Zukunft der Arbeit" an. Diese Initiative beschäftigt sich mit der Transformation der Arbeitswelt und ihren Folgen für soziale Gerechtigkeit, Organisation der Arbeit und Produktion sowie Arbeitsbedingungen. Ryder rief die Regierungen und die Sozialpartner auf, hierbei die langfristigen gesellschaftlichen Veränderungskräfte und Trends genau in den Blick zu nehmen, um gemeinsam Antworten auf die Fragen der Zukunft zu finden.

Führende Kräfte der ungarischen Gewerkschaftsverbände kamen am 3. Mai 2016 in Budapest zusammen, um gemeinsam mit Grigor Gradev, dem ILO Worker's Spezialist aus Budapest über die ILO-Initiative "Zukunft der Arbeit" aus gewerkschaftlicher Perspektive zu diskutieren. Jan Engels, Direktor des Budapester Büros der FES regte die Anwesenden an, aktiv und konkret über die Herausforderungen der Zukunft nachzudenken, auch wenn es nicht immer einfach sei, da man meistens auf die aktuellen Aufgaben konzentriert sei.

Beim Workshop legten die Gewerkschaftsvertreter_innen fest, dass die Priorität die Bewahrung des tripartiten sozialen Dialogs auf nationaler Ebene sei, damit die Bedingungen der Arbeitswelt gemeinsam mit Sozialpartnern gestaltet werden können. Alle waren einig, dass auch in der Zukunft jeder das Recht auf menschenwürdige Arbeit haben soll. Die Gewerkschaften vereinbarten zu Themenbereichen der Zukunft der Arbeit, Expertenworkshops zu organisieren, um sich auf die Verhandlungen mit den Arbeitgebern und mit der Regierung strategisch vorzubereiten.


Berechnung des Existenzminimums in Ungarn

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Im Jahr 2015 hatte das Ungarische Zentralamt für Statistik (KSH) bekannt gegeben, die Berechnungen des Existenzminimums in Ungarn nach 25 Jahren einzustellen. Daher entschloss sich der Ungarische Gewerkschaftsbund diese wichtige Dokumentation der sozialen Entwicklung in Ungarn fortzuführen. In Kooperation mit Policy Agenda und dem Büro Budapest der Friedrich-Ebert-Stiftung wurden die Berechnungen des Existenzminimums nach der bisherigen Methode fortgeführt. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 19. April 2016 wurden die Ergebnisse vorgestellt.

Der Forschungsdirektor von Policy Agenda, Dr. Pál Belyó, gab bekannt, dass das Existenzminium im Jahr 2015 bei 88.016 Forint lag. Dies bedeutet eine Steigerung um 0,76 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Erhebung hat gezeigt, dass ca. 41% der ungarischen Bevölkerung unter dem Existenzminimum lebt. László Kordás, Vorsitzender des Ungarischen Gewerkschaftsbundes betonte, dass man sich dafür einsetzt, den netto Mindestlohn von 73.815 Forint auf das Existenzminimum 88.000 Forint anzuheben und die Studie somit auch als Grundlage für die 2017 stattfindenden Tarifverhandlungen diene.


Illiberalism and anti-progressive tendencies in the Education System

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Vor dem Hintergrund der anhaltenden Protestbewegung gegen die ungarische Bildungspolitik veranstalte Political Capital in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Budapest am 13. April 2016 eine Konferenz mit dem Titel "Illiberalism and anti-progressive tendencies in the Education System". In zwei Panels diskutierten Expert_innen aus Politik und Zivilgesellschaft über das Demokratiedefizit in der ungarischen Schullandschaft und tauschten sich über mögliche Lösungsansätze aus, wobei von allen Seiten die Wichtigkeit der Dezentralisierung des bestehenden Systems hervorgehoben wurde.


Housing policy, population strategies and climate change

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Vor dem Hintergrund der von der ungarischen Regierung initiierten Wohnungsbauförderung "CSOK" veranstaltete der Energiaklub in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Budapest am 7. April 2016 die Konferenz "Housing policy, population strategies and climate change". Hauptfrage der Veranstaltung war, wie sich Umwelt- und Klimaschutz mit einer neuen Wohnungsbaupolitik vereinbaren lassen. Die Vorträge informierten einerseits umfassend über die aktuellen Gesetzesneuerungen und sensibilisierten zugleich für die Notwendigkeit, die schlechte Energiebilanz ungarischer Häuser zu verbessern. Die Konferenz ermöglichte es den Teilnehmenden, sich intensiv mit der Umsetzbarkeit umweltbewusster Maßnahmen auseinanderzusetzen und praktische Lösungsstrategien zu erarbeiten.