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im Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest
Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Sie ist den Grundwerten der sozialen Demokratie verpflichtet und engagiert sich weltweit zugunsten einer Politik der Freiheit, der Solidarität und der sozialen Gerechtigkeit.
In Budapest ist die Friedrich-Ebert-Stiftung seit 1990 vertreten. Ziel unserer Arbeit in Ungarn ist es, Demokratie, Rechtstaatlichkeit und die Entwicklung einer aktiven Zivilgesellschaft zu fördern und zu einer sozial gerechten Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels beizutragen. Wir setzen uns für die europäische Idee ein und unterstützen die regionale und globale Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.
Aktuelles 2010
Orbán hat sich weit aus dem Fenster gelehnt.... doch Ungarn kann sich nicht einfach aus Europa ausklinken
Das sagt Heinz-Albert Huthmacher, Leiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest, im Gespräch mit dem Pester Lloyd.
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Erfolgreiche Strategien gegen Rechtsextremismus in Mittel- und Osteuropa

Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist ein Arbeitsschwerpunkt der Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest. Im Rahmen des 2009 gestarteten Regionalprojektes "Ostmitteleuropa" wird der zunehmenden Bedrohung von Rechts für die jungen Demokratien in der Region besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Durch den am 2. Juli abgehaltenen Workshop hat die Expertengruppe - bestehend aus Rechtsextremismusexpertinnen- und Experten aus Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei, Rumänien und Bulgarien - einen weiteren Schritt in Richtung Verteidigung demokratischer Prinzipien wie Toleranz und Rechtsstaatlichkeit sowie der nachhaltigen Bekämpfung von Rechtsextremismus gemacht.
In der Vorbereitungsphase des Workshops wurden Interviews mit NGO-Aktivisten zur Identifizierung von Strategien und Best Practices geführt. Die Ergebnisse wurden in Budapest innerhalb der Gruppe und ergänzt durch deutsche Expertise präsentiert und diskutiert. Wichtige Kernpunkte waren dabei die gesellschaftliche und staatliche Verantwortung bei der Bekämpfung des Problems sowie die Aktivitäten der Gegenbewegungen auf lokaler Ebene.
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Beginn eines regionalen Dialogs - Der Einfluss parteinaher politischer Stiftungen der Visegrad-Staaten auf die Erneuerung der sozialen Demokratie in Mittel- und Osteuropa

Parteinahe Stiftungen sind in den Staaten Europas zahlreich vertreten und erfüllen wichtige Funktionen. Deren konkrete Ausgestaltung hinsichtlich Organisationsgrad, Finanzierung und Aktivitäten variiert allerdings von Land zu Land. Eine Herausforderung allerdings haben alle gemeinsam: der Erneuerung der sozialen Demokratie den Weg zu ebnen. Nachdem in den vergangenen Wochen und Monaten zahlreiche Wahlen auf europäischer Ebene und in EU-Mitgliedstaaten mehrheitlich konservative Sieger hervorbrachten hat sich gezeigt, dass sozialdemokratische und sozialistische Parteien dringend Antworten auf drängende Fragen benötigen - ein wichtiger Ansatzpunkt ist dabei die Arbeit politischer Bildungseinrichtungen.
Daher hat die Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest erstmals eine regionale Zusammenkunft dieser Institutionen aus den Ländern Polen (Kwasniewski-Stiftung), Tschechien (Masaryk Akademie), Slowakei (ASA-Stiftung) und Ungarn (Táncsics-Stiftung) initiiert und organisiert. Am 25. Juni wurde erstmals ein Workshop unter Beteiligung der Vorsitzenden dieser führenden "think tanks" in Budapest durchgeführt. Die Einbeziehung der Foundation for European Progressive Studies stellte zudem einen europäischen Rahmen her.
Bei dem Workshop handelte es sich um den Auftakt einer internationalen Veranstaltungsreihe. Alle Teilnehmer begrüßten die FES-Initiative und forderten gleichzeitig die Fortsetzung des Dialogs. Dadurch sollen Lösungsoptionen sowie neue Visionen und politische Alternativen entwickelt werden.
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FES/CEU-Konferenz: "A Weakening European Magnet? - The Attractiveness of the European Union in the New Decade"

Der "europäische Magnet" übte stets eine starke Anziehungskraft auf Staaten und Akteure außerhalb der Europäischen Union (EU) aus - unter anderem konnten in diesem Zusammenhang Transformationsprozesse in mittel- und osteuropäischen Staaten angestoßen werden. Doch in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts hat sich an der Struktur und an den Prozessen innerhalb der EU vieles geändert - Schlagworte wie Währungsunion, Erweiterung, Lissabon-Vertrag, Eurokrise und Rettungsschirm illustrieren diese auf das deutlichste. Für die Friedrich-Ebert-Stiftung Budapest und die Central European University Grund genug, die Frage nach einem "weakening European magnet" zeitgerecht auf einer gemeinsamen internationalen Konferenz am 8. Juni 2010 in Budapest zu stellen.
Zunächst wurden Eigen- und Fremdwahrnehmung der "EU 27" erörtert. Auf zwei Panels setzten sich die Referenten vor allem mit Problemen der internen Beschaffenheit als auch mit strategischen Fragen hinsichtlich der zukünftigen Rolle der EU in einer globalen Umwelt auseinander. Für Diskussionen - auch mit dem zahlreich erschienenen Publikum - sorgten insbesondere die Punkte "(mangelnde) Führungsstärke", "Alternativmodelle China/Russland" und "gemeinsame Visionen und Strategien für das neue Jahrzehnt".
An der Konferenz nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland, Ungarn, Tschechien, Großbritannien, Serbien, Moldawien und der Ukraine teil.
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